Besuch des Halleschen Stadtgottesacker

Exkursion im ESF-Projekt „Aktive Eingliederung“ am 23.09.2016

Am Freitag, 23.09.2016, besuchten wir gemeinsam den Halleschen Stadtgottesacker. Dieses Kleinod der Kulturgeschichte Mitteldeutschlands war nur wenigen unserer Teilnehmer aus dem nördlichen Saalkreis überhaupt namentlich bekannt.

Im Vorfeld hatten sich unsere Projektteilnehmer belesen und Rechercheaufträge vorbereitet. Entsprechend erwartungsvoll betraten sie die Grabanlage aus dem 16.Jahrhundert, die sich über die Jahrhunderte zur Friedhofsanlage der Städtischen Bürger und Halleschen Oberschicht entwickelt hatte und bis heute, nach aufwendigen Sanierungsarbeiten, weiter genutzt wird.

Die architektonische Gestaltung ist einzigartig und nach Vorgaben des Stadtbaumeisters und Steinmetz Nickel Hoffmann wurden in über dreißigjähriger Bauzeit 94 Schwibbögen errichtet, „die nach innen geöffnete Arkaden bildeten. Die Bögen wurden von Hoffmann selbst gestaltet und waren mit seinem Steinmetzzeichen versehen.“ (Wikipedia)

Viele prominente Hallenser fanden hier ihre letzte Ruhestätte. Unter den Grabbögen und im Innenraum ruhen wichtige Honoratioren der Stadt und bedeutende Professoren der halleschen Universität wie z.B. Christian Thomasius und August Hermann Francke.