Besuch Schokoladenmuseum in der Halloren Schokoladenfabrik in Halle

Die Halloren Schokoladenfabrik ist die älteste Schokoladenfabrik Deutschlands und wir besuchten sie im Rahmen unseres ESF-Projektes „Aktive Eingliederung“  am 19.12.2016. Das Thema Schokolade passte zur Vorweihnachtszeit und schon vor Beginn unserer Führung durch das Schokoladenmuseum atmeten wir im Werkverkaufsbereich die köstlichen Schokoladengerüche  ein.

Die freundliche Halloren-Mitarbeiterin führte uns durch das Schokoladenmuseum und erzählte uns viel Wissenswertes und Spannendes aus der Geschichte der Schokolade und zur Kakaobohne, ihres Siegeszuges um die Welt und natürlich zur Hallorenfabrik, deren Firmengeschichte bis zur Zeit vor 200 Jahren zurückreicht.

Die Halloren Schokoladenfabrik sieht sich heute selber als Erlebniswelt, Arbeitgeber und Ausbilder und präsentiert sich vielfältig in der Öffentlichkeit. Ein Schokoladenmuseum, „gläserne“ Produktionslinien,  Pralinenworkshops,  Fabrikverkäufe, ein Pralineum, Onlineshop und ein „Schokoladenzimmer“  zeigen überregional und weltweit Außenwirkung. Vernissagen und Ausstellungen regionaler Künstler runden das Bild ab und locken Gäste und potentielle Kundschaft nach Halle und in die Fabrik. Die Delitzscher Schokoladenfabrik gehört heute ebenso - wie der belgische Pralinen- und Schokoladenhersteller Bouchard Daskalidès NV seit September 2014 - zur Halloren Schokoladenfabrik AG.

Wir erfuhren auch, dass die berühmte „Hallorenkugel“ den kugeligen Knöpfen der Hallorentracht nachempfunden ist. 2012 wurde die Original Hallorenkugel 60 Jahre alt – diesen Geburtstag feierte die Schokoladenfabrik mit einem Festakt.  

Nach unserem Rundgang durch das Museum und an den Produktionslinien vorbei erhielten wir zum Abschied einen großen Teller mit Schokolade und Pralinen zum Verkosten.